Gedanken zum Gründonnerstag

Liebe Leserin, liebe Leser,

es war am Gründonnerstag vor zwei Jahren. Jemand kam eher zufällig in den Abendgottesdienst am Gründonnerstag in die Friedhofskirche. Danach sprach er mich an: „Herr Dekan, ich wusste ja gar nicht, dass in unserer Gemeinde jedes Jahr dieser wunderschöne und mich so berührende Gottesdienst am Gründonnerstag gefeiert wird! Was bin ich froh, dass ich heute endlich einmal dabei war!“

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Trauer um Helmut Duffe

Helmut Duffe ist am 2.9.1948 in Münchberg geboren. Schon früh wurde sein musikalisches Talent entdeckt. Freunde vermittelten ihn zum Winds-bacher Knabenchor, wo er unter Hans Thamm als Sänger, Instrumentalist und Komponist gefördert wurde. Nach seinem Realschulabschluss besuchte er die Kirchenmusikerschule in Bayreuth. 1970 verpflichtete ihn Hans Thamm als Chor-assistent in Windsbach. Für die Andachten der Chores schrieb er die Windsbacher Psalmen. Auch andere Kompo-sitionen von ihm werden vom Windsbach Knabenchor immer wieder aufgeführt. Mit dem Windsbacher Kantor Emanuel Vogt verband ihn eine enge Freundschaft. 1989 wurde er dessen Nachfolger als Dekanatskantor für den Dekanatsbezirk Windsbach. Duffe machte sich auch einen Namen durch die Komposition von Orgelvorspielen und Bläserstücken. Ein Lied von ihm schaffte es ins neue Gesang-buch, das Abendmahlslied „Zum Tisch des Herren lasst uns gehen“ (EG 578).

Dekan Klaus Schlicker erwähnte in seiner Predigt zur Beerdigung, dass die Gesangbuchlieder Helmut Duffe sehr viel bedeuteten. Hier spürte er, wie Kraft von Gott durch diese Texte in sein Leben floss. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Windsbacher Chöre wurde Helmut Duffe, der am 22.4.2016 verstorben ist, am Mittwoch, 27.4.2016 auf dem Friedhof in Windsbach beigesetzt. Der Psalm 150, an den er mit seinen letzten Worten erinnerte, wurde am Ende des hoffnungsfrohen Trauergottesdienstes vom Windsbacher Knabenchor unter Verstärkung durch etliche ehemalige Choristen gesungen nach einem Satz des Verstorbenen: „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!“